Sonntag, 24. September 2006
PISA und Sprachkenntnisse: Weg mit der Nachsynchronisierung
24.09.2006 12:52h
Die PISA Diskussion kommt immer wieder, Bildung in Deutschland ist anscheinend Mangelware.
Da habe ich mal einen Vorschlag, wenigstens die Sprachfähigkeiten der nächsten Generationen zu steigern: Schafft doch bitte mal allmählich die Nachsynchronisierung im Fernsehen und Kino ab! Untertitel für alle ab 6 Jahren bildet ungemein, da man die Fremdsprache (meist halt Englisch) fast permanent hört, auch wenn man am Anfang noch nicht viel versteht. Gleichzeitig wird man viel direkter mit der fremden Kultur konfrontiert: Es gibt, zum Beispiel, nun mal keinen direkten Unterschied zwischen 'Du' und 'Sie' im Englischen, auch wenn die Nachsynchronisierung so etwas suggeriert.
Auch die Lesefähigkeit der Muttersprache wird gesteigert, da man sonst die favorite Sendung nicht mehr verfolgen kann, und Übung macht bekanntlich den Meister.
Ja, ich weiß, die älteren Generationen haben damit sicherlich ein Problem, aber wenn die folgende Generationen die Renten nicht mehr aufbringen können haben sie mit Sicherheit ein wesentlich größeres Problem.
Und dann schaut doch in den kleinen Europäischen Staaten, Skandinavien, Niederlande, Belgien, Griechenland: Dort sind meines Wissens Untertitel üblich, und die Sprachkenntnisse überdurchschnittlich. Was nützt es uns, uns nur an Frankreich und England messen zu lassen, wenn wir letztenendes die Verlierer sein werden?
Es ist unsere Erdkugel; passt auf sie auf!
ZurBesinnung
Da habe ich mal einen Vorschlag, wenigstens die Sprachfähigkeiten der nächsten Generationen zu steigern: Schafft doch bitte mal allmählich die Nachsynchronisierung im Fernsehen und Kino ab! Untertitel für alle ab 6 Jahren bildet ungemein, da man die Fremdsprache (meist halt Englisch) fast permanent hört, auch wenn man am Anfang noch nicht viel versteht. Gleichzeitig wird man viel direkter mit der fremden Kultur konfrontiert: Es gibt, zum Beispiel, nun mal keinen direkten Unterschied zwischen 'Du' und 'Sie' im Englischen, auch wenn die Nachsynchronisierung so etwas suggeriert.
Auch die Lesefähigkeit der Muttersprache wird gesteigert, da man sonst die favorite Sendung nicht mehr verfolgen kann, und Übung macht bekanntlich den Meister.
Ja, ich weiß, die älteren Generationen haben damit sicherlich ein Problem, aber wenn die folgende Generationen die Renten nicht mehr aufbringen können haben sie mit Sicherheit ein wesentlich größeres Problem.
Und dann schaut doch in den kleinen Europäischen Staaten, Skandinavien, Niederlande, Belgien, Griechenland: Dort sind meines Wissens Untertitel üblich, und die Sprachkenntnisse überdurchschnittlich. Was nützt es uns, uns nur an Frankreich und England messen zu lassen, wenn wir letztenendes die Verlierer sein werden?
Es ist unsere Erdkugel; passt auf sie auf!
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